Der Text, den der Schüler in seinem Heft schreibt, hat einen kleinen Kreis an Lesern. Vielleicht lesen die Eltern den Text, manchmal liest ihn der Lehrer oder die Lehrerin. Durch die Veröffentlichung im Blog erhöht sch der Kreis der potentiellen Leser um ein Vielfaches. Jeder Nutzer des Internets kann den Text lesen. Damit wächst die Bedeutsamkeit des veröffentlichten Texts natürlich auch für den Schüler. Seine Schreibmotivation wächst. Er wird Wert darauf legen, den Text möglichst gut zu formulieren, ihn so verfassen, dass “sein” Publikum den Text gerne liest.  

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Von Mic, 6. Juni 2015, 17:35 Uhr
 

Durch das Verfassen von Texten erlernt der Schüler nicht nur einen sachbezogenen Umgang mit Themen. Viele weitere Kompetenzen, die der Medienbildung zuzuordnen sind, werden durch das Schreiben von Blogs vermittelt, wenn sie im Unterricht thematisiert werden. 

Beginnen wir ganz am Anfang des Verfassens eines Blog Eintrags:

  • Der Schüler ruft die Plattform auf, auf der er sich der Blog befindet. Er muss immer wieder die URL eintippen. Es sei denn, der Lehrer weist auf die Möglichkeit des Abspeicherns von URLs in den Gavoriten hin. Damit spart der Schüler sich das nervige EINTIPPEN Und lernt Favoriten als Möglichkeit des Abspeicherns kennen, wenn er nicht schon kennt. 
  • Der Schüler meldet sich auf der Plattform an. Er muss sich Nutzernamen und Passwort merken. Dies wird in unserer heutigen Zeit immer wichtiger. 
  • Um sich sicher im Internet zu bewegen, brauche ich sichere Passwörter.  Dies kann hier am praktischen Beispiel sinnvoll vermittelt werden. Hier ein Link zu sicheren Passwort. http://www.internet-abc.de/kinder/passwort.phhttp://www.internet-abc.de/kinder/passwort.php. Ich möchte auf einen Video hinweisen , der sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt. Klicken Sie dazu hier.
  • Das Schreiben im Internet unterscheidet sich nur wenig vom Schreiben im Textverarbeitungsprogramm, das Lokal auf dem Rechner installiert ist. Allerdings ist es auch nicht so komfortabel. In beiden Schreibsituationen erlernt der Schüler aber die Tastatur kennen und nutzen.
  • Was wäre ein Blog ohne Bilder, die das Geschriebene illustrieren und untermalen? Eine langweilige Textwuste. Aber welche Bilder darf ich verwenden. Hier lernt der Schüler sich am praktischen Beispiel das deutsche Urheberrecht kennen und wendet es an. 
  • Wenn er einen Kommentar zu dem Beitrag eines Mitschülers schreibt, achtet er auf eine angemessene nicht beleidigende Formulierungen, damit er seinen Mitschüler nicht bloßstellt. 

Vielleicht fällt Ihnen noch etwas ein, was ich vergessen habe. Ich freue mich auf einen Kommentar :). Wenn ich nichts vergessen haben sollte, sind dies aber schon einige wichtige Kompetenzen, die der Schüler quasi nebenbei  lernt. 

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Von Mic, 5. Juni 2015, 13:44 Uhr
 

Bildschirmfoto 2015-06-04 um 13.55.25in einer seriösen Dokumentation haben bestimmte Dinge nichts verloren. Ob der Schüler den Lehrer oder die Lehrerin leiden kann oder nicht, hat hier nicht verloren. Ob der Unterricht einem gefällt oder nicht, eigentlich auch eher weniger. Zumindest sollte es klar und deutlich sein, dass dies eine subjektive Meinung ist, die nicht von allen geteilt werden muss.

Der Schüler ( damit sind auch immer die Schülerinnen gemeint 😀) lernt durch die Dokumentation im Blog, die öffentlich stattfindet, sich auf sachliche Inhalte zu beschränken. Wenn er es nicht von Beginn an beherzigt, kann er vom Lehrer oder seinen Mitschülern darauf hingewiesen werden.

Damit trägt das Bloggen in der Schule  zur Vermittlung von Medienkompetenz und zur Medienbildung der Schüler bei. Es werden während des  Arbeitens im und am Blog Kompetenzen vermittelt, die unsere Schüler in Zukunft brauchen werden. Im Unterrichten mit Blogs liegt also ein Ansatz der Zukunftsorientierung von Schule. Schule vermittelt Kompetenzen im Bereich Medienbildung, die für das spätere Leben relevant sind.

Getreu dem Spruch auf dem Bild rechts

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Von Mic, 2. Juni 2015, 19:49 Uhr
 

und deren Präsentation gehören  inzwischen  für mich zu den  wichtigsten und spannendsten Themen für Schulen. Wissen kann durch einen guten Lehrervortrag angebahnt werden, ein nachhaltiges Behalten des Stoffes ist m. E nur durch eine weitere Beschäftigung mit dem Lerninhalt möglich. 

Diese ermöglicht dem Lerner das Verbinden des Unterrichtsstoffs mit seiner eigenen Lebenswelt oder seinen eigenen Vorstellungen, was ein Verinnerlichen des Lernstoffs erst möglich werden lässt. 

Daher ist die Dokumentation in besonderem Maße wichtig.  Es entsteht eine Basis, auf der ein weiterer Austausch in der klassengemeinschaft stattfinden kann. 

In Blogs ist dies unproblematisch, einfach und zeitgemäß realisierbar. Durch eine öffentliche Publikation im Internet  wird  der Kreis der möglichen Personen  erweitert, mit denen man sich zum Unterrichtsthema austauschen kann. Dies können Schüler aus anderen Klassen oder Schulen sein oder auch interessierte Erwachsene. 

 In diesem gemeinsamen Prozess der Auseinandersetzung mit dem Lerninhalt entsteht das Lernen, das teilweise auch außerhalb des Unterrichts stattfinden kann. 

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Von Mic, 1. Juni 2015, 23:03 Uhr
 

 

von Ivo Schwalbe, Zwei Punkte Form https://www.flickr.com/photos/abulafia2/3462551755/ (CC BY-SA 2.0)

 wird der ein oder andere Lehrer sagen. Meiner Ansicht nach schon. Wenn es um die Dokumentation von Unterricht geht, kann man die Fotofunktionen des Handys super nutzen. 

Ich will es an einem sehr schnell einsetzbaren Szenario verdeutlichen. Die Schüler oder nur ein Schuler fotografiert das Tafelbild, das in der Stunde ab und veröffentlicht es ( mit der Genehmigung des Lehrers) im Klassenblog. Schon entsteht eine Dokumentation des Unterrichtsgeschehens, die von allen Schülern eingesehen werden kann. 

Aber es entsteht noch mehr. Die Eltern werden bei Interesse nach dem Durchblättern des Blocks informiert über die Unterrichtsinhalte. Sie sind informiert über das Unterrichtsthema. Sie können mit ihrem Kind darüber sprechen und eventuell – falls notwendig – helfend eingreifen. 

Die Schüler und Schülerinnen können über die Kommentarfunktion des Blogs bei Fragen miteinander kommunizieren, sich gegenseitig unterstützen und helfen. Bei schwierigen Fragen kann der Lehrer klärend eingreifen.

 Dies alles nur mit einem Foto, das in einem Blog veröffentlicht wird. 

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Von Mic, 31. Mai 2015, 22:13 Uhr
 

nachdem ich das Projekt nun über 4 Jahre schleifen gelassen habe, werde ich mich in Zukunft wieder über diesen Kanal melden und meine Tagebucheinträge fortsetzen. 

Grund dafür sind einige Änderungen, die sich in den letzten Jahren ergeben haben. 

  • Das Internet ist mobil geworden. Ich kann den Blog nun von jedem Gerät auch von dem Handy aus komfortabel bedienen. 
Mit dem Handy bloggen, das können. auch Grundschüler

Mit dem Handy bloggen, das können. auch Grundschüler

  • Die Möglichkeiten und die Anforderungen schreien gerade danach, mit Blogs zu arbeiten. 

Dies werde ich in den nächsten Wochen thematisieren.  

 

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Von Mic, 29. Mai 2015, 18:11 Uhr
 

Drahtlose Kensington Tastatur

Als ich gestern aus meinem jahrlichen Urlaub ins vertraute Saarland zurückkehrte, war neben der Freude den Rest der Familie wieder zu sehen, auch die Spannung sehr groß. Ich war sehr gespannt, wie sich die neue drahtlose Tastatur für das IPAD denn nun verwenden ließe.
Nun nach meinen ersten Erfahrungen damit (unproblematische Verbindung mit IPAD und IPHONE, normales Tippen, intuitive Bedienung …) halte ich eine Tastatur für unumgänglich, wenn man ein Schulprojekt mit IPADS beginnen will. Hinzu kommt die Schutzfunktion, die duch die mitgelieferte Hülle gewährleistet ist.
Der einzige Wermutstropfen bei der Bluetooth Tastatur liegt in der nicht standardgemäßen Anordnung einer Taste. Das “Ä” ist nicht am gewohnten Platz zu finden. Aber das ist m. E. reine Gewohnheitssache. Begeistert bin ich von der Größe der Tastatur, die gerade für Grundschüler geegnet ist.
Vielleicht gibt es ja auch noch andere Produkte neben denen der Firma Kensington, das ich im Moment teste. Über Rückmeldungen per Kommentar freue ich mich natürlich. :)

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Von Mic, 15. Oktober 2011, 09:08 Uhr
 

In dem von Smart Technologies erstellten Video werden einige für mich wichtige Punkte angesprochen, ohne die ein Unterrichten mit Computer, int. Tafel, Internet … nicht möglich ist.

In der veränderten Lebenswirklichkeit der Kinder werden diese Hilfsmittel für den Unterricht als normal angesehen. SchülerInnen werden durch den Einsatz der Geräte motiviert, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden.

Voraussetzung für den sinnvollen Unterricht ist neben dem Vorhandensein der Werkzeuge eine Schulung der Kollegen, damit diese ihren Werkzeugkasten erweitern, mit dem sie Unterricht halten.  Neben dem Einsatz von Buch und “analogen” Methoden erweitern sie Ihr Methodenportfolio um den Einsatz der Medien, die den Alltag der meisten SchülerInnen eh bestimmen. Dazu gehört m. E. auch der Einsatz einer Lernplattform wie moodle, die den Bogen zwischen häuslichem Arbeiten und Unterricht spannt. Durch die konsequente Fortsetzung des Unterrichtens mit Computer und Internet zu Hause werden die morgens erarbeiteten Materialien auch zu Hause nutzbar und zwar geräteunabhängig. SchülerInnen sind nicht mehr auf den eigenen PC angewiesen, sondern können die Inhalte auch von anderen mobilen? Endgeräten aus benutzen. Auch hierzu ist eine Schulung unabdingbar notwendig. Wie bereite ich Unterrichtsinhalte auf? Wie kann ich Schüler und Eltern einbeziehen?  Zwei Beispielfragen, die sich stellen für den unterrichtenden Lehrer.

Dabei sollen die LehrerInnen nicht zum Administrator geschult werden, sie sollen nur so viel Computerkenntnis besitzen, dass sie PC, Internet und interaktive Tafeln im Unterricht bedienen und einsetzen können.

Dies bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass die vorhandenen Geräte von “Schuladministratoren” betreut werden, die optimalerweise gleichzeitig als Ansprechpartner für die LehrerInneen vor Ort in den Schulen verortet sind. Beim Vertrauen auf die funktionierende Technik und das Vorhandensein kompetenter Ansprechpartner in der Schule bei Problemen, werden die Medien genutzt und führen zu schönen Endergebnissen.

Hier ein Beispiel aus meinem eigenen Unterricht. Die Seite Ritter, die von einnem dritten und vierten Schuljahr erstelt wurde. https://sites.google.com/a/gsgtgssaarlouis.de/ritter-und-burgen/home

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Von Mic, 29. September 2011, 11:39 Uhr
 

Eine sehr schöne Präsentation über Gründe, warum man ein LMS in der Schule einsetzen sollte, über die Möglichkeiten des Lernmangmenstsystem “moodle” und Lebenswirklichkeit von Schülern sowie den Wandel unseres Lebens durch “Digitale Medien”.

 

 

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Von Mic, 28. September 2011, 08:13 Uhr
 

Wortarten zuordnenAuf der Seite http://LearningApps.org/ können Kollegen schnell und sehr einfach kleine Lernkontrollen und Übungen für den Unterricht erstellen. Dabei kann man auf alle digitalen Inhalte wie Bild, Audio, Video zurückgreifen und diese in die Übung einbauen.

Vorteil dieser plattformunabhängigen Lösung, ist die Möglichkeit, die Übungen in verschiednen Kontexten zu vewenden. Sie können es in einer Lernplattform wie moodle einbinden, auf der Internetseite der Schule oder oder oder. Nach dem Erstellen der Übung wird diese noch einmal überprüft und dann der Community zur Verfügung gestellt, so dass sie jeder Internetnutzer verweden kann. Ein ncht zu umgehender Nachteil dieser Lösung nach dem Erstellen von Inhalten ist die fehlende Auswertungsmöglichkeit.

Hier finden Sie meine erste Übung. Dort sollen die Wörter den entsprechenden Wortarten zugeordnet werden.

Auf der Seite http://LearningApps.org/ kann ich zwischen einer Vielzahl von Übungen auswählen, die den Kindern dann  zur Verfügung gestellt werden. In dne nächten Tagen werden ich Ihnen die anderen Übungsformate vorstellen.

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Von Mic, 26. September 2011, 16:23 Uhr