Als ich gestern aus meinem jahrlichen Urlaub ins vertraute Saarland zurückkehrte, war neben der Freude den Rest der Familie wieder zu sehen, auch die Spannung sehr groß. Ich war sehr gespannt, wie sich die neue drahtlose Tastatur für das IPAD denn nun verwenden ließe.
Nun nach meinen ersten Erfahrungen damit (unproblematische Verbindung mit IPAD und IPHONE, normales Tippen, intuitive Bedienung …) halte ich eine Tastatur für unumgänglich, wenn man ein Schulprojekt mit IPADS beginnen will. Hinzu kommt die Schutzfunktion, die duch die mitgelieferte Hülle gewährleistet ist.
Der einzige Wermutstropfen bei der Bluetooth Tastatur liegt in der nicht standardgemäßen Anordnung einer Taste. Das “Ä” ist nicht am gewohnten Platz zu finden. Aber das ist m. E. reine Gewohnheitssache. Begeistert bin ich von der Größe der Tastatur, die gerade für Grundschüler geegnet ist.
Vielleicht gibt es ja auch noch andere Produkte neben denen der Firma Kensington, das ich im Moment teste. Über Rückmeldungen per Kommentar freue ich mich natürlich.
In dem von Smart Technologies erstellten Video werden einige für mich wichtige Punkte angesprochen, ohne die ein Unterrichten mit Computer, int. Tafel, Internet … nicht möglich ist.
In der veränderten Lebenswirklichkeit der Kinder werden diese Hilfsmittel für den Unterricht als normal angesehen. SchülerInnen werden durch den Einsatz der Geräte motiviert, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden.
Voraussetzung für den sinnvollen Unterricht ist neben dem Vorhandensein der Werkzeuge eine Schulung der Kollegen, damit diese ihren Werkzeugkasten erweitern, mit dem sie Unterricht halten. Neben dem Einsatz von Buch und “analogen” Methoden erweitern sie Ihr Methodenportfolio um den Einsatz der Medien, die den Alltag der meisten SchülerInnen eh bestimmen. Dazu gehört m. E. auch der Einsatz einer Lernplattform wie moodle, die den Bogen zwischen häuslichem Arbeiten und Unterricht spannt. Durch die konsequente Fortsetzung des Unterrichtens mit Computer und Internet zu Hause werden die morgens erarbeiteten Materialien auch zu Hause nutzbar und zwar geräteunabhängig. SchülerInnen sind nicht mehr auf den eigenen PC angewiesen, sondern können die Inhalte auch von anderen mobilen? Endgeräten aus benutzen. Auch hierzu ist eine Schulung unabdingbar notwendig. Wie bereite ich Unterrichtsinhalte auf? Wie kann ich Schüler und Eltern einbeziehen? Zwei Beispielfragen, die sich stellen für den unterrichtenden Lehrer.
Dabei sollen die LehrerInnen nicht zum Administrator geschult werden, sie sollen nur so viel Computerkenntnis besitzen, dass sie PC, Internet und interaktive Tafeln im Unterricht bedienen und einsetzen können.
Dies bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass die vorhandenen Geräte von “Schuladministratoren” betreut werden, die optimalerweise gleichzeitig als Ansprechpartner für die LehrerInneen vor Ort in den Schulen verortet sind. Beim Vertrauen auf die funktionierende Technik und das Vorhandensein kompetenter Ansprechpartner in der Schule bei Problemen, werden die Medien genutzt und führen zu schönen Endergebnissen.
Eine sehr schöne Präsentation über Gründe, warum man ein LMS in der Schule einsetzen sollte, über die Möglichkeiten des Lernmangmenstsystem “moodle” und Lebenswirklichkeit von Schülern sowie den Wandel unseres Lebens durch “Digitale Medien”
Auf der Seite http://LearningApps.org/ können Kollegen schnell und sehr einfach kleine Lernkontrollen und Übungen für den Unterricht erstellen. Dabei kann man auf alle digitalen Inhalte wie Bild, Audio, Video zurückgreifen und diese in die Übung einbauen.
Vorteil dieser plattformunabhängigen Lösung, ist die Möglichkeit, die Übungen in verschiednen Kontexten zu vewenden. Sie können es in einer Lernplattform wie moodle einbinden, auf der Internetseite der Schule oder oder oder. Nach dem Erstellen der Übung wird diese noch einmal überprüft und dann der Community zur Verfügung gestellt, so dass sie jeder Internetnutzer verweden kann. Ein ncht zu umgehender Nachteil dieser Lösung nach dem Erstellen von Inhalten ist die fehlende Auswertungsmöglichkeit.
Hier finden Sie meine erste Übung. Dort sollen die Wörter den entsprechenden Wortarten zugeordnet werden.
Auf der Seite http://LearningApps.org/ kann ich zwischen einer Vielzahl von Übungen auswählen, die den Kindern dann zur Verfügung gestellt werden. In dne nächten Tagen werden ich Ihnen die anderen Übungsformate vorstellen.
Was ich vor Jahren Im Rahmen eines Projekts der Universitätskliniken Homburg kennen gelernt hatte, setze ich nun mehr und mehr in der eigenen Praxis um. Ich sah damals, wie auf Supportanfragen von SchülerInnen mittels Videos geantwortet wurde.
Dabei bestehen in den Potentialen der Visualisierung von Anfragen gerade bei Fragen zum Umgang mit Computer tolle Möglichkeiten. Jeder kennt ja die tollen Anleitungen zu elektrischen Geräten, die schlecht geschrieben und immer wieder missverständlich sind. Dies wird beim Erstellen von Videos umgangen.
Da die Videos immer “nur” an einzelne Teilnehmer als Anhang versendet werden, müssen diese nicht unbedingt super produziert sein.
Die Empfänger sind von den anschaulichen Videos meist angetan und empfinden es als sehr entspannend und einfach, Ihre Fragen auf diese Art und Weise beantwortet zu erhalten.
Noch dazu erscheint es mir persönlich so, dass es auch zu meiner eigenen Arbeitserleichterung beiträgt. Gerade bei Projekten kommt es immer wieder zu den selben oder ähnlichen Fragen. Im Laufe der Zeit habe ich einen Pool an Videos gedreht, die ich dann immer wieder verwenden kann.
Als Tool benutze ich Camtasia von Techsmith, was ich jedem nur empfehlen kann. Es ist zwar nicht kostenlos, bietet aber auch Einiges an Möglichkeiten, die ich in anderen Programmen noch nicht so in komprimierter Form in EINEM Programm gefunden habe.
Als Beispiel habe ich den Video zu Typo3 Projekt Professionelle Schulhomepages mit Typo3 eingebunden, den ich heute morgen erstellt habe.
Während dem Surfen bin ich gestern auf einen sehr interessanten Artikel von Prof. Wedekind gest0ßen, der in dem Buch “Bildung und Schule auf dem Weg in die Wissensgesellschaft” veröffentlicht ist, das von Birgit Eickelmann herausgegeben wurde.
In dem Artikel “Ganz oder gar nicht” schlägt Prof. Wedekind aus Tübingen ein Grundschulprojekt vor, das sich mit meinen persönlichen Wünschen und Visionen sehr stark deckt. Die Schüler erhalten mit dem ersten Schultag ein Laptop oder Netbook, das sie immer dann, wenn sie es benötigen, selbstverständlich im Unterricht einsetzen können.
Der Artikel ist mit Sicherheit lesenswert und könnte als Anleitung dienen, was man alles beachten sollte, um ein solches Projekt auf den Weg zu bringen und durchzuführen. Für mich interressant wäre hier vor allem die Skizzierung von Gelingensbedingungen eines solchen Projektes. Neben der Bereitstellung der Hardware sind mit Sicherheit noch einige andere Faktoren für das Gelingen eines solchen Projekts nennenswert. Mir fallen da Medienaffinität der mit dem Projekt befassten LehrerIn, Ausrüstung der Schule, Innovationsbereitschaft der Schulleitung … ein, die für den Verlauf eines “Laptopprojekts” mit entscheidend sein könnten.
Unter http://www.deefunia.com/de/funny/ findet man eine Seite, in der man eigene Fotos integrieren kann. Ich habe es hier einmal mit einem meiner eigenen Bilder ausprobiert (3d Kino Besuch in Saarbrücken )
Diese Seite ist durchaus interessant für den Grundschulunterricht, weil Schüler sehr schnell selbst erstellte Bilder in einen entsprechenden Rahmen oder eine Thematik einbinden können. Ich will es an einem Beispiel verdeutlichen. Für ein Unterrichtsprojekt steht eine Digitalkamera zur Verfügung (wie es in den meisten Grundschulen inzwischen der Fall ist), mit der zu dem Unterrichtsthema passende Fotos innerhalb des Unterrichts erstellt werden. Um diese in einen entsprechenden Rahmen zu integrieren, benutzt man die Seite Defunnia. Die Schüler wählen sich eine entsprechende Vorlage aus.
In einem nächsten Schritt wird das im Unterricht erstellte Foto eingebunden. Dies kann nun in Blogs (wie diesem), in Lernplatformen, in Internetseite, in Mails oder oder oder benutzt werden. So kann ich meine Unterrichtsergebnisse schnell und einfach in einem tollen Design präsentieren.
Ich kann mir vorstellen, diesen Service in einem der kommenden Projekte mit dem dritten oder vierten Schuljahr verwenden werde. Über meine Erfahrungen berichte ich nach Abschluss des Projekts.
Einen neuen Aspekt erhält die Benutzung dieses Services in dem Moment, in dem man mit den SchülerInnen darüber diskutiert, welche Fotos verwendet und weitergegeben werden dürfen und können. Mit Sicherheit kommen die Schüler darauf, dass einige Photos auch durchaus ungeeignet sind, um weitergegeben oder verwendet zu werden.
Pünktlich zum Schulanfang steht dieses Angebot des Mildenberger Verlags wieder hoch im Kurs. Unter http://www.der-stundenplan.de/ können Schüler schnell und einfach einen individuellen Stundenplan erstellen, den sie ausdrucken und beschriften können.
In einem ersten Schritt suchen sich die Schüler ein passendes Design aus und können dann Anzahl der Tage, Stunden etc einstellen. In einem abschließenden Schritt können die Schüler dann den Plan ausdrucken und beschriften.
Dies ist mit Sicherheit eine nette Art, den Schuleinstieg durch Benutzung des Internets zu bereichern.
Nach längerer Zeit habe ich nach dem Besuch der Moodle moot in Mannheim in der Max Hachenburg Schule und dem Besuch des Vortrags von Ulrike Montgomery dort die Seite Quizlet mal wieder angeschaut und war überrascht von den Möglichkeiten, die diese Seite gerade für Grundschulen bietet.
Ich denke da besonders an das individuelle Üben der Schüler, was durch Quizlet auch sehr einfach von zu Hause aus erfolgen kann. Dabei kann er auf eine Vielzahl von Übungen so zurückgreifen oder schnell eine Übung erstellen. Diese kann er in der Schule durchführen. Bei SchülerInnen, die mit dem Lernstoff der Übung noch Probleme haben, kann er den Eltern die Übung für die häusliche Arbeit weitergeben, indem er den Link der bung weitergibt. Großes Zusammensuchen und Ausdrucken von differenzierendem Arbeitsmaterial entfällt zuerst einmal. Der Lehrer gibt einfach den Link der Übung weiter.
Die Übungen können für den Mathematikunterricht, für die Diktatvorbereitung in Deutsch oder auch für das Erstlesen in der Grundschule konzipiert sein.
Den Schülern stehen verschiedene Übungsformate zur Verfügung, die sie mit dem gleichen Lernstoff auswählen können.
Durch die vielfältigen Übungsmöglichkeiten bleiben die Schüler motiviert in den Übungsphasen und der Übungsstoff wird auf verschiedenen Wegen bereit gestellt und bleibt so besser haften.
Unten sehen Sie ein Bsp einer Übung in Französisch über die Zahlen 1 – 10 als Beispiel.
Michael Gros
Seit 10 Jahren beschäftige ich micht mit PC Einsatz und Digitalen Medien in der Grundschule. Im Rahmen meiner Arbeit sind viele Projekte entstanden, die ich zusammen mit Kindern der Schule durchgeführt habe. Diese möchte ich nur stichpunktartig aufzählen:
- Aufbau von Internetseiten mit Primolo
- Etwinning – Projekte zum Austausch der Schüler mit anderen Ländern
- Einsatz von interaktiven Tafeln (Smartboards) im Unterricht
Mit einem Teil meiner Stunden bin ich seit 2002 zum Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland zur Lehrerfortbildung abgeordnet. Meine Schwerpunkte:
- Fortbildungen zum "Digitalen Medieneinsatz" in der Grundschule
- Landesmentors des Projekts "Intel - gemeinsam lernen und online trainieren"
Interessiert bin ich an allem, was man mit dem PC in der Schule tun kann - im Moment vor allem an synchronen Online Fortbildungen mit verschiedenen Tools, dem Einsatz von Moodle im Unterricht und den Möglichkeiten von web 2.0 im Grundschulunterricht.